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Fernsehgeschichte - von 1843 bis 2006



1925

Erste Fernsehvorf├╝hrungen in den USA zeigte der Physiker Charles Francis Jenkins.

Max Dieckmann und Rudolf Hell stellten eine Bildsondenröhre vor.


1926

Der erste Fernsehempfänger der Welt, der "Televisor", wurde von John Logie Baird präsentiert. Die Bildgröße umfasste 5 x 4 cm bei 30 Zeilen pro Bild.

Deutschland erzielte weitere Fortschritte in der Bildtelegraphie, als die Übertragung auf den Teststrecken Berlin-Leipzig und Berlin-Wien erfolgreich zurückgelegt werden konnte.

Die National Broadcasting Company (NBC) wurde in den USA gegründet.


1927

In der Bildtelegraphie erreichte man die Übertragung der Strecke von Berlin nach Moskau.

John Logie Baird übertrug Fernsehbilder nach Glasgow.

Die Columbia Broadcasting System Inc. (CBS) wurde in den USA gegründet.


1928

Weitere Fortschritte in der Bildtelegraphie wurden mit der Übertragung auf den Strecken Berlin-London und Berlin-Tokio erzielt. Für die Realisierung verwendeten die Techniker drahtlose Bildsender.

Erste Fernsehübertragungen wurden in den USA zu Testzwecken ausgestrahlt.

John Logie Baird führte am 9. Februar die erste transatlantische Übertragung von bewegten Bildern von Großbritannien (London) zu den USA (New York) durch. Baird begann zudem bereits mit ersten praktischen Farbfernsehversuchen.

In Deutschland ließ sich Fritz Pfleumer ein Magnet-Tonband patentieren, welches in späterer Zeit für die Aufzeichnung von Bild- und Tonsignalen genutzt wurde.

Auf der 5. Großen Deutschen Funkausstellung am 31. August in Berlin konnte die breite Öffentlichkeit ein Telefunken-Fernsehgerät von August Karolus zum ersten Mal bewundern. Der Bildschrim hatte bei den Maßen 8 x 10 cm und 96 Zeilen eine Bildschirmauflösung von ca. 10000 Bildpunkten. Dénes von Mihálys Telehor zeigte bei einer Bildschirmgröße von 4 x 4 cm und 30 Zeilen eine Auflösung von 900 Bildpunkten bei 10 Bildern pro Sekunde. Der Telehor war für Bild- und Tonempfang geeignet.


1929

Die BBC in London strahlte die ersten Testübertragungen in England aus. Dabei griff man auf ein von Baird entwickeltes System zurück, welches 30 Zeilen pro Bild aufweiste und diese 12,5 mal in der Sekunde wiederholte.

Das Reichspostzentralamt startete Testsendungen von Berlin aus. Die erste deutsche Fernsehnorm wurde von der Deutschen Reichspost (DRP) auf 30 Bildzeilen mit einer Bildwiederholrate von 12,5 Bildern pro Sekunde (Vollbilder) festgelegt.

In Berlin führte Dénes von Mihály die erste Fernsehkamera der Welt vor.


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