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Fernsehgeschichte - von 1843 bis 2006



1930

John Logie Baird präsentierte in Berlin eine Großbildprojektion mit über 20000 Glühbirnen bei einer Bildgröße von 60 x 180 cm und 30 Zeilen pro Bild.

Die ersten Fernsehgeräte mit eingebautem Empfänger waren erhältlich.

Die Firma TeKaDe kaufte Mihálys Patente und präsentierte das "System Telehor" - ein Baukasten für Bastler. Damit der Fernseher funtkionierte mussten die Einzelteile des Gerätes erst selbst zusammengebaut werden.

Die NBC stellte in New York ihren ersten Fernsehsender auf und führte Testsendungen durch.

Fritz Schröter von der Firma Telefunken erhielt ein DRP-Patent für ein "Verfahren zur Abtastung von Fernsehbildern" - das Zeilensprungverfahren.

Im Dezember entwickelte Manfred von Ardenne in Berlin einen Leuchtschirmabtaster und zeigt ein Fernsehbild mit 100 Zeilen und 20 Bildern pro Sekunde, das vollkommen elektronisch realisiert wurde.


1931

Auf der 8. Großen Deutschen Funkausstellung am 21. August in Berlin zeigte Manfred von Ardenne dieses System zur elektronischen Übertragung von Bildern auf Basis der Kathodenstrahlröhre.

Die deutsche Fernsehnorm wurde auf 48 Bildzeilen und 25 Bilder pro Sekunde erhöht.

In Paris zeigte der Physiker René Barthélémy erste öffentliche Fernsehvorführungen mit Ton.


1932

Wieder gab es eine Modifikation an der deutschen Fernsehnorm: Diesmal wurden die Zeilen auf 90 erhöht.


1934

Das vor zehn Jahren entwickelte Ikonoskop ("Iconoscope image orthicon") von Wladimir Kosma Zworykin wurde nun in Serie hergestellt.

Zwischen Berlin und Leipzig konnte eine Kabelleitung zum ersten Mal zur Fernsehübertragung genutzt werden. Die deutsche Fernsehnorm wurde auf 180 Bildzeilen erhöht. Ab diesem Jahr strahlte die DRP Fernsehprogramme mit Bild und Ton aus.


1935

Im Februar beriet in England eine Kommission ob mechanisches Fernsehen oder das am Anfang der Entwicklung stehende elektronische Fernsehen zukunftstauglicher sei. Der Entschluß war schließlich, dass man der Fernsehtechnologie auf elektronischer Basis knapp den Vorzug gab.

Am 22. März startete die erste regelmäßige Ausstrahlung eines Fernsehprogrammes in Deutschland. Die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft übertrug fünf Tage in der Woche ein 90 minütiges Programm aus Berlin mit 180 Zeilen.

In Berlin führten die deutschen Firmen AEG und BASF ein Magnettonbandgerät vor.

Die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft entwickelte das Zwischenfilmverfahren. Eine Bilderfolge wurde dabei erst mit einer Filmkamera aufgenommen, der Film wurde kurz danach entwickelt und dann erst mechanisch für die Übertragung abgetastet. Das Fernsehbild wurde durch diese Verfahren einige Minuten später gesendet als es eigentlich aufgenommen wurde. Das Zwischenfilmverfahren war notwendig, da rein mechanische Fernsehverfahren aufgrund der Lichtempfindlichkeit am Tag Darstellungsprobleme hatten.

Die erste öffentliche Fernsehempangsstelle - eine sogenannte Fernsehstube - wurde am 9. April von der DRP eingerichtet, um mehreren Menschen Zugang zum Medium Fernsehen zu ermöglichen, da die Fernsehindustrie noch nicht genügend Fernsehgeräte bereitstellen konnte.


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