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Fernsehgeschichte - von 1843 bis 2006



1936

In England übertrug die BBC aus London sowohl mit einem weiterentwickelten Baird-System (240 Zeilen) als auch mit dem EMI-System (405 Zeilen) das erste regelmäßige, öffentliche Fernsehprogramm. Dieses konnte an fünf Tagen in der Woche jeweils eine halbe Stunde lang gezeigt werden.

Ein Großereignis für das Fernsehen stand mit den 11. Olympischen Sommerspielen in Berlin bevor. Hierbei wurde auch die erste vollelektronisch fahrbare Fernsehkamera mit einer Auflösung von 180 Bildzeilen eingesetzt. Die Anzahl der Bildzeilen der deutschen Fernsehnorm wurde auf 375 gesteigert. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Bilder in Deutschland immer im Vollbildverfahren übertragen. In Deutschland wurden erste Farbfernsehversuche durch die Telefunken-Ingenieure Walter Bruch und Otto von Bronk durchgeführt.


1937

Das Halbbildverfahren (Zeilensprungverfahren - Interlacing) wurde in Deutschland eingeführt. Hierbei wurden 50 Halbbilder pro Sekunde dargestellt. Diese 50 Halbbilder basierten auf 25 ganzen Bildern mit jeweils 441 Zeilen, welche lediglich in zwei Stücke aufgeteilt und nacheinander übertragen und dargestellt wurden.


1939

Am 28. Juli wurde der Deutsche Einheits-Fernsehempfänger auf der Berliner Funkausstellung vorgestellt. Mitte des Jahres besaßen in England bereits zwischen 20000 und 25000 Haushalte einen Fernseher. In Frankreich und Deutschland waren es lediglich 250 bis 400 Fernsehgeräte.

In London stellte die BBC nach Kriegsausbruch ihre Fernsehausstrahlung direkt ein.


1940

Nach Kriegsausbruch wurde die Fernsehtechnik fast ausschließlich für das Militär weiterentwickelt. Die Fernseh GmbH aus Berlin konstruiert ein System mit 1029 Zeilen - nahe HDTV-Qualität - für die Luftaufklärung.

Die CBS beschäftigte sich in den USA bereits mit ersten Farbfernsehversuchen.

Am 24. August starb Paul Nipkow im Alter von 80 Jahren. Der "Vater des Fernsehens" erhielt als erster deutscher Ingenieur ein Staatsbegräbnis.


1941

Die USA strahlen als drittes Land nach Deutschland und England ein regelmäßiges Fernsehprogramm aus. Diese begann am 1. Juli mit dem Start des Sendebetriebes durch die CBS und die NBC. Die Federal Communications Commission (FCC) definierte einen Standard für das Schwarzweißfernsehen mit 525 Zeilen und 60 Hz Bildwiederholrate bzw. 30 Bildern pro Sekunde.


1943

Der amerikanische Fernseh- und Radiosender American Broadcasting Company (ABC) ging aus der Auflösung der NBC hervor.


1946

Die Londoner BBC strahlte ab diesem Jahr wieder ein reguläres tägliches Programm aus.


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