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Fernsehgeschichte - von 1843 bis 2006



1956

In Deutschland beschäftigte man sich nun intensiver mit dem Farbfernsehen.

Die amerikanische Firma Ampex entwickelte das erste MAZ-System (Magnetaufzeichnungssystem) für Fernsehbilder.

Ein Entwicklerteam um den französischen Ingenieur Henri de France stellte das Fernsehsystem SECAM (Système en couleur avec mémoire) vor.


1959

Die öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt NHK in Japan übernahm ab Ende des Jahres den amerikanischen NTSC-Standard des Farbfernsehens.

Ende des Jahres verfügte Deutschland über etwa zwei Millionen Zuschauer.


1960

Die Firma Grundig präsentierte die ersten Fernbedienungen auf Basis von Ultraschalltechnik.

Eine Effizienzsteigerung in der Fernsehtechnik konnte durch die Transistorentwicklung erreicht werden.

Auch die Zahl der deutschen Fernsehzuschauer erhöhte sich nun schnell auf vier Millionen.


1961

Am 6. Juni wurde das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) gegründet.


1962

Am 10. Juli brachte die National Aeronautics and Space Administration (NASA) den Satelliten "Telstar 1" in die Umlaufbahn. Die erste Satellitenübertragung von den USA zu Großbritannien und Frankreich wurde ermöglicht. Für die ARD übertrug dieser Satellit auch die erste Live-Sendung aus den USA.


1963

Ampex und Sony begannen mit dem Verkauf der ersten Videorekorder für den Endverbraucher.

Am 1. April nahm das ZDF seinen Sendebetrieb auf.

Walter Bruch und die Firma Telefunken erhalten am 3. Januar für das Farbfernsehsystem Phase Alternating Line (PAL) ein Patent von der Deutschen Bundespost (DBP). Das PAL-System wurde der European Broadcasting Union (EBU) vorgestellt, die über die Vor- und Nachteile der drei konkurrierenden Systeme (NTSC, PAL und SECAM) beraten und einen Vorschlag für ein einheitliches Farbfernsehsystem für Europa definieren sollte. Grundlegende Unterschiede waren neben Bildwiederholraten und Zeilenanzahl, dass PAL und NTSC Farbton und Farbs├Ąttigung gleichzeitig übertrugen, SECAM Farbton und Farbsättigung nacheinander ├╝bertrug. Aufgrund politischer Einflüsse konnte in Europa jedoch kein einheitliches System umgesetzt werden. Deutschland und die meisten westeuropäischen Länder entschlossen sich für PAL, Frankreich und die Ostblockstaaten setzten auf die Fernsehnorm SECAM.


1964

In Japan machten Techniker und Wissenschaftler der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt NHK die ersten Forschungen zu hochauflösendem Fernsehen unter dem Projektnamen "Television of the Future".

In diesem und in den folgenden Jahren starteten weitere regionale dritte Programme in Deutschland.


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