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Fernsehgeschichte - von 1843 bis 2006



1966/67

Das Farbfernsehsystem PAL, welches von Walter Bruch entwickelt wurde, konnte in Deutschland und vielen weiteren westeuropäischen Ländern eingeführt werden.

1967 entwickelte Sony die Trinitron-Bildröhre, welche zwei Jahre später eingeführt wurde. Die Trinitron-Bildröhre verwendete eine Streifenmaske im Gegensatz zur herkömmlich eingebauten Lochmaske.


1970er

Die ersten Bildschirme mit Flüssigkristallanzeige werden entwickelt. Die Bildschirme funktionierten ganz ohne konventionelle Elektronenstrahlröhre. Die sogenannten LCD-Flachbildschirme (Liquid Crystal Display) oder TFT-Bildschirme (Thin Film Transistor) fanden vor allem in den späteren Jahren im Notebook-/Computerbereich Verwendung. Die Firma Thomson startete mit ersten Entwicklungen zum Plasmabildschirm als Alternative für den LCD-Bildschirm.


1974

Ingenieure der BBC entwickeln den Videotext (Teletext).


1975

Die von Grundig und Philips entwickelten Videorekorder mit auswechselbaren Kassetten nach dem VCR-System (VCR = Video Cassette Recorder) waren in Deutschland für die breite Öffentlichkeit erhältlich. Die ersten Kassetten hatten eine Laufzeit von einer Stunde.

Die ersten CCD-Kameras, die im Fernseh- und Videobereich eine ausreichend hohe Qualität lieferten, wurden eingesetzt. Im Gegensatz zu den Kameras, die mit Fotofilm arbeiteten, wurden bei CCD-Kameras elektronische Bauteile (CCDs = Charge-Coupled Devices) eingesetzt.


1976

Sony stellte das Videosystem Betamax vor. Auf einem Magnetband konnten analoge Audio- und Videodaten gespeichert werden.

JVC (Japan Victor Company) führte das VHS (Video Home System) ein. VHS-Geräte setzten sich in den folgenden Jahren gegen Konkurrenzprodukte durch und etablierten sich als Standardgerät für Endverbraucher.


1978

Sony stellte mit U-matic ein weiteres analoges Videosystem vor, welches vor allem in der Postproduktion eingesetzt wurde.

Die Firmen Grundig und Philips stellten Video 2000 vor. Die Weiterentwicklung des VCR-Systems konnte sich auf dem Endverbrauchermarkt jedoch nicht gegen VHS durchsetzen.


1980er

Die Geräteindustrie und die europäischen Fernsehsender versuchten die Einführung von HDTV durch analoge Übertragungsverfahren zu ermöglichen. Dieses Verfahren hatte jedoch keinen nachhaltigen Erfolg.


1981

Im deutschen Fernsehen wurde der Zweikanalton eingeführt.


1982

Die Independent Broadcasting Authority (IBA) empfahl der European Broadcasting Union (EBU) bei der Übertragung von Fernsehprogrammen via Satellit ein einheitliches europäisches System - genannt MAC (Multiplexed Analogue Components) - einzusetzen.

Sony präsentierte das Videosystem Betacam. Die Weiterentwicklung von Betamax konnte durch die Verwendung der CCD-Technik mit einer besseren Farbqualität aufwarten.


1983

Bildschirmtext (BTX) und Videotext (VTX) wurden eingeführt. Die Deutsche Bundespost begann mit der Installation des Breitbandkommunikationskabelnetzes.

Weiterhin zeigten Sony und JVC die ersten Camcorder.

In Japan wurde eine neu entwickelte Fernsehnorm mit digitaler Datenübertragung vorgestellt. Diese HDTV-Norm unterschied sich insbesondere durch die höhere Zeilenanzahl von 1125 und dem Seitenverhältnis von 16:9 gegenüber dem herkömmlichen Verhältnis von 4:3. Für die digitale Übertragung sprach, dass sie kostengünstiger war und mehr Daten pro Sekunde gegenüber der analogen Methode übertragen werden konnte.

Das Advanced Television Systems Committee (ATSC) wird gegründet, welches in den USA insbesondere für die Entwicklung von digitalen Fernsehstandards zuständig ist.


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