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Fernsehgeschichte - von 1843 bis 2006



1998

Die Einführung der Plasma-Displays für den Endverbraucher begann in größerer Stückzahl.

Als erster Staat führt das Vereinigte Königreich DVB-T (Digital Video Broadcasting Terrestrial) ein.

In den USA startete Ende des Jahres sowohl die terrestrische als auch HDTV-Übertragung im Kabelnetz.


2000

Seit Dezember konnte digitales Hi-Vision in Japan empfangen werden.


2001

Im Januar begann in Australien die Ausstrahlung von terrestrischem HDTV.


2002

In Deutschland waren 37,9 Mio. Haushalte mit Fernsehgeräten ausgestattet. Davon empfingen lediglich 4,14 Mio. Haushalte digitales Fernsehen über Kabel oder Satellit. Von 25,1 Mio. angemeldeten Fernsehgeräten in Frankreich konnten bereits 4,97 Mio. Haushalte digitales Fernsehen empfangen. Im Vereinigten Königreich gab es sogar schon 11,51 Mio. digitale Fernsehempfänger bei 26,3 Mio. Gesamthaushalten.
In der gesamten EU waren 154,73 Mio. Fernsehgeräte verzeichnet, wovon 32,3 Mio. auf Digitalfernsehen zurückgreifen. In den USA konnten bereits knapp 45 Mio. von insgesamt 118 Mio. Haushalten digitales Fernsehen nutzen. Zum Jahresende waren in den Haushalten der USA bereits 5 Mio. HDTV-Bildschirme installiert.


2003

Die Deutsche TV-Plattform richtete Ende des Jahres eine Arbeitsgruppe ein, die sich mit der weiteren Verbreitung von europäischem HDTV beschäftigte. Die Deutsche TV-Plattform fungiert als Forum für Programmanbieter, Netzbetreiber und Gerätehersteller und wurde ursprünglich gegründet um die Realisierung und Verbreitung von HDTV zu unterstützen.

Film und Fernsehen wurde vom Privatanwender nun verstärkt auf DVD-Rekordern (DVD-R, DVD+R) und Festplattenrekordern (DVD-Ram) gespeichert.

Im Dezember startete in Japan das von der Association of Radio Industries and Businesses (ARIB) entwickelte ISDB-T (Integrated Services Digital Broadcasting Terrestrial), um das analoge terrestrische Fernsehen abzulösen.


2004

Am 1. Januar startete offiziell das erste europäische HDTV-Projekt. Die belgische Firma Alfacam realisierte über den Satellitenbetreiber SES-Astra die digitale Übertragung des HDTV-Signals. Das Projekt hatte den Namen Euro1080, da die Bilder mit 1080 sichtbaren Zeilen übertragen wurden.

Am 1. Februar zog der deutsche Pay-TV Sender Premiere nach und zeigte das Finale des American Football, den Super Bowl, ebenfalls in HDTV-Qualität.

Am 2. Juli gab Mexiko die Annahme des Standards ATSC für digitales terrestrisches Fernsehen bekannt.


2005

Neben Japan geht auch China bei der Wahl des Systems für terrestrisches Digital-TV eigene Wege, und startet offiziell den Betrieb des selbstentwickelten DMB-T (Digital Multimedia Broadcasting Terrestrial).


2006

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland könnte die HDTV-Verbreitung ein gutes Stück weiterbringen - insbesondere in den europäischen Ländern. Alle 64 Spiele der WM sollen in HDTV-Qualität aufgezeichnet werden und vor allem in Amerika, Asien und Australien im hochauflösenden Fernsehformat übertragen werden. Bis zum Jahr 2010 sollen digitaler Hörfunk und digitales terrestrisches Fernsehen in Deutschland flächendeckend verfügbar sein. Zur technischen Realisierung greift man hierfür auf die digitalen Standards Digital Audio Broadcasting (DAB) sowie Digital Video Broadcasting-Terrestrial (DVB-T) zurück. Der komplette Umstieg von analogem zu digitalem Fernsehen soll vollzogen werden, da dies kostengünstiger ist, mehr Kapazität bietet und außerdem ein besseres Zusammenspiel zwischen Fernsehen, Hörfunk, Mobilfunk und dem Internet ermöglicht.




Referenzen

[1] Bischoff J., Die politische Ökonomie von HDTV - Internationale Förderstrategien zur Durchsetzung einer neuen Fernsehtechnologie (1993), Frankfurt am Main

[2] Pichler F., Mechanisches Fernsehen - Fernsehempfang in der vorelektronischen Zeit (2001), Plus Lucis 2/2001

[3] Kommission der Europäischen Gemeinschaften, Mitteilung über den Übergang vom analogen zum digitalen Rundfunk (2003)

[4] Deutsche TV-Plattform

[5] Hickethier K., Hoff P., Geschichte des deutschen Fernsehens (1998), Stuttgart




Weblinks

Mehr zu technischen Darstellungen von Fernsehstandards sowie Bildwiederholraten von verschiedenen Medientypen im Detail beim Blu-ray-/DVD-Laufzeitumrechner.




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